Jugendleiter

ERSTE SCHRITTE

Im November 2018 wurde während der Studientage, die von der Nationalen Delegation der Missionen organisiert wurden, die folgende Aktionslinie festgelegt: “Intensivierung der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen in den Missionen sowie mit ihren Familien und Ausbildung von Freiwilligen und Pastoralreferenten”. Die Ausbildungsabteilung wurde gebeten, sich an der Entwicklung dieser Aktionslinie zu beteiligen und die Ausbildungsprozesse für Freiwillige und Pastoralreferenten zu fördern und zu koordinieren. Angesichts der territorialen Ausdehnung der vorgeschlagenen Arbeit (ganz Deutschland) und der Schwierigkeit, die besonderen Situationen jeder Gemeinschaft zu erreichen und zu beeinflussen, wurde im Januar 2019 das “Basisteam” der Jugendpastoral mit dem Ziel gebildet, die Umsetzung des “Ausbildungsplans für Leiter der Jugendpastoral” zu leiten. Das “Basisteam” hielt es für äußerst wichtig, dass die jungen Leiter selbst an der Ausarbeitung des Ausbildungsplans mitwirken konnten, und schlug daher die Bildung eines “Kernteams” vor, dem Mitglieder des “Basisteams”, Jugendleiter aus den Missionen und ein Berater angehören sollten. Die Zahl der Teilnehmer sollte 10 nicht überschreiten. Um die persönlichen Treffen zu erleichtern und die Transportkosten zu reduzieren, wurde beschlossen, zunächst aktive Jugendleiter-Katecheten aus dem Gebiet zwischen Köln und Frankfurt in das Kernteam einzuladen.

DER JUGENDLEITER, DER SCHLÜSSEL ZUM GLAUBENSERZIEHUNGSWEG

Die pastorale Arbeit, die die Missionen oder spanischsprachigen katholischen Gemeinschaften mit Kindern und Jugendlichen leisten, ist sehr heterogen. Die Realitäten sind vielfältig und hängen von der sozialen und gemeinschaftlichen Realität der einzelnen Missionen sowie von der Motivation, der Qualifikation und dem persönlichen Engagement der Priester, Pastoralreferenten und Animatoren-Katecheten ab. Obwohl wir uns bewusst sind, dass es in einigen Missionen keinen “Weg der Glaubenserziehung” gibt, glauben wir, dass es zur “Intensivierung der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen in den Missionen” eine Verpflichtung geben sollte, die schrittweise Umsetzung derselben in jeder der Missionen zu fördern, ohne sich selbst zu begrenzen und durch die Gesamtzahl der Teilnehmer zu demotivieren. Wir müssen “Kirche im Herausgehen” und missionarische Kirche sein. Die engagierte Arbeit in den Zonen, die entsprechend der territorialen Verteilung der Missionen eingerichtet wurden, kann Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gemeinsame pastorale Projekte hervorbringen, die dazu beitragen werden, das Leben der Gemeinschaften selbst zu beleben. Sowohl für die Umsetzung dieses “Weges der Glaubenserziehung” als auch für die Gewährleistung seiner Kontinuität und seines Erfolgs in den Missionen, in denen er in irgendeiner Weise umgesetzt wird, ist die Arbeit der Jugendleiter/Animateure von wesentlicher Bedeutung, “… Menschen, die die Gruppe und jeden einzelnen Jugendlichen begleiten und ermutigen; sie müssen gleichzeitig Zeugen und Lehrer sein, Beispiele für christliches Leben und Erzieher im Glauben”. Die Jugendleiter werden zur Grundlage eines jeden Prozesses der Schaffung oder Dynamisierung der Jugendarbeit in den Gemeinschaften. Aus diesem Grund ist ihre Ausbildung von strategischem Wert für die Gegenwart und Zukunft der Mission und der deutschen Kirche.

SCHULE FÜR JUGENDLEITER

AUSBILDUNGSTREFFEN FÜR DIE JUGENDARBEIT

Im Rahmen der Ausbildungstreffen für die Jugendarbeit haben junge Menschen die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen jungen Migranten, die in verschiedenen Städten in Deutschland leben, an einer prägenden und den Glauben vertiefenden Reise teilzunehmen. Das erste persönliche Treffen fand vom 1. bis 3. November 2019 statt. Es ist geplant, zwei bis drei Sitzungen pro Jahr abzuhalten. Sie werden sich jeweils auf einen der folgenden Aspekte konzentrieren: Ausbildung, geistliche Exerzitien und Erholung. Am 8. Mai 2020, als sich die Coronavirus-Pandemie ausbreitete, haben wir die Online-Treffen ins Leben gerufen. Diese Treffen bestehen aus eineinhalbstündigen Sitzungen, in denen Ausbildung, Austausch und Gebet kombiniert werden. Die Sitzungen finden freitags von 19:30 bis 21:00 Uhr statt und werden in der Regel alle zwei Monate abgehalten. Die Inhalte der Sitzungen sind in vier Module gegliedert:

  1. Spirituelle Entwicklung Modul
  2. Psycho-pädagogisches Modul
  3. Gemeinschafts-Modul
  4. Pastoral-missionarisches Modul

NÄCHSTE GEPLANTE AKTIVITÄTEN:

  • ON-LINE-SITZUNGEN: 26. Februar, 23. April und 25. Juni.
  • PERSÖNLICHE TREFFEN:
    • Sommer – 21. bis 24. Mai (Pfingsten). Veranstaltungsort: Leipzig
    • Herbst – 29. bis 31. Oktober. Veranstaltungsort: Vallendar (Rheinland Pfalz)

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Spanischsprachige Katholische Nationaldelegatur in Deutschland